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Reserve muss Aufholjagd starten!
Nach der enttäuschenden Hinrunde muss unsere 2. Mannschaft nun unbedingt den Schalter umlegen, um nach dem Abstieg aus der Kreisliga B nicht in die D-Liga durchgereicht zu werden. Am Sonntag reist GWL2 zum Tabellendritten TuS Wüllen II.
Nach 15 Spielen in der Kreisliga C weist das Punktekonto der Lüntener Reserve gerade einmal 10 Zähler auf. Für einen B-Liga Absteiger ist diese Ausbeute natürlich eine Katastrophe. Dennoch haben die Grün-Weißen die Hoffnung auf den Klassenerhalt noch lange nicht aufgegeben. Auch wenn die Ausbeute sehr bescheiden war, so haben die Hinspiele gezeigt, dass man sich vor der Ligakonkurrenz nicht verstecken muss. Die Auffassung, dass es einen deutlichen Leistungsunterschied zwischen der Kreisliga B und C gibt, haben die Grün-Weißen endgültig ad acta gelegt und sind nun gewillt, sich mit Vehemenz gegen den drohenden Abstieg zu stemmen. Um dieses schwierige Unterfangen zu realisieren Bedarf es einer Aufholjagd, die die Lüntener bereits in den vergangenen Jahren einige Male in der B-Liga gezeigt haben. Der Startschuss hierzu soll am Sonntag in Wüllen erfolgen. Ab 13 Uhr trifft man auf die starke Reserve des TuS. Die Wüllener belegen momentan mit 25 Punkten den 3. Tabellenplatz und stellen mit 41 Treffern die zweitbeste Offensive der Liga. Nur der unangefochtene Ligaprimus TSV Ahaus ist hier noch besser. Wenn man beim TuS Wüllen II von einer Schwachstelle sprechen kann, so ist es die Defensive. Im Schnitt kassierte Wüllen mehr als 2 Tore pro Spiel. Ob allerdings gerade die Lüntener Offensive dieses vermeidliche Manko auszunutzen vermag, ist fraglich, schließlich konnten die Grün-Weißen erst 15 eigene Treffer bejubeln. Die fehlende Durchschlagskraft in der Offensive ist das große Defizit der Hoffschlag-Truppe. Sieht man von dem Auftaktdebakel (0-6) gegen den TSV Ahaus I ab, so präsentierte sich die GW-Defensive bisher recht konstant. So auch im Hinspiel, als man das Spiel in Unterzahl – Andre Decker wurde früh des Feldes verwiesen – lange vom eigenen Strafraum fern halten konnte. Fünf Minuten vor dem Ende sorgte schlussendlich eine Standardsituation für den glücklichen TuS-Sieg. Das Hinspiel steht symptomatisch für die bisherige Seuchen-Saison der Lüntener Reserve: individuelle Patzer, ein wenig Pech und offensives Unvermögen ziehen sich leider wie ein roter Faden durch die GWL2-Spielzeit. Nun ist jedoch an der Zeit sich das Glück durch Einsatz und Willen zurück zu verdienen. Die 2. Mannschaft kann trotz der widrigen Platzverhältnisse im Mergelkamp auf eine ordentliche Vorbereitung zurückblicken. Insgesamt 10 Einheiten in der Vredener Soccerhalle und einige Einheiten auf dem hervorragenden Kunstrasenplatz in Buurse sorgten dafür, dass doch Fußball gespielt werden konnte. In 2 Testspielen blieb GW Lünten gegen B-Ligisten ungeschlagen. Lauf- und Krafteinheiten im und um den Mergelkamp rundeten das Vorbereitungsprogramm ab. Am Sonntag gilt es den Schalter umzulegen und den Startschuss in eine erfolgreiche Rückrunde zu geben!
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