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Helmut Ahler gibt die Staffelleitung ab.
Nach 22 Jahren beendet der Lüntener Helmut Ahler zum Ende der Saison 2010/11 seine Tätigkeit als Staffelleiter der hiesigen Kreisligen.

22 Mal hat Helmut Ahler die Weichen gestellt für die Kreisligafußballer, 22 Mal hat er deren Spielzeiten in der Region Ahaus organisiert und kontrolliert und 22 Mal hat der Lüntener den Meistern ihre Urkunden überreicht: Anfang Juni hat der 59-jährige Staffelleiter den von ihm geleiteten 22. Staffeltag mit seinem persönlichen Abpfiff beendet.
Bereits im Winter hatte Helmut Ahler dem Vorstand des Fußball- und Leichtathletikkreises Ahaus/Coesfeld mitgeteilt, dass er zum Saisonende seine Amstgeschäfte als Kreisliga-Staffelleiter der Gruppe Ahaus nach fast 22-jähriger Tätigkeit beenden wolle. „Es hat mir in all den Jahren sehr viel Spaß und Freude bereitet, mit Ihnen zusammenarbeiten zu dürfen“, stellte Ahler am Ende seiner Ehrenamtstätigkeit tief bewegt fest.
1988 hatte er kommissarisch die Staffelleiter-Tätigkeit für die Ahauser Kreisligen von Hermann Hartmann (Wessum) übernommen – am 1. April 1989 war er dann auf dem ordentlichen Kreistag in dieses Amt gewählt worden.
"Super-Zusammenarbeit"„Ich habe in den ganzen Jahren mit allen 28 Vereinen aus unserem Bereich eine Super-Zusammenarbeit erlebt – das wird mir in nächster Zeit sicher fehlen“, bemerkte Ahler in einem Gespräch mit der Münsterland Zeitung. „Die vielen Gespräche mit den Vereinsvertretern, von denen viele zu lieben Kollegen wurden, werden mir ganz leid abgehen“, bekannte er. Und auch die „schönste Aufgabe“ bei jedem Staffeltag, die Meisterehrung, würde ihm künftig schon fehlen. „Aber die Zeit ist da, in dem ich kürzer treten möchte. Das gilt auch für meine Familie, die den Job des Staffelleiters immer tatkräftig unterstützt hat“, meinte Ahler.
"Kein Fußball-Verhinderer"„Ich habe immer versucht, im Zweifelsfall für den Fußballer zu entscheiden“, verdeutlichte der Lüntener: In „kniffligen Fällen“ habe er immer den Argumenten der Kicker mehr Gewicht gegeben – soweit es die Regularien und Ordnungen zuließen. „Böses Blut hat es eigentlich nie gegeben“, blickt er auf seine langjährige Tätigkeit zurück: „Ich wollte nie ein Fußball-Verhinderer sein, sondern eher ein Fürsprecher der Kicker.“
"Genug getan für den Fußballkreis"„Helmut Ahler hat genug getan für den Fußballkreis. Wer könnte das besser bestätigen als Sie“, erklärte Bernd Rengshausen, Vorsitzender des Fußballkreises, in direkter Ansprache an die Vertreter der 28 Vereine, denen Ahler bis zum Dienstag als Staffelleiter vorgestanden hatte. Anhand von Zahlen unterstrich Rengshausen seine These: Seit seinem zwölften Lebensjahr ist Helmut Ahler Mitglied bei GW Lünten; 25 Jahre lang gehörte er dem GW-Vorstand an, zwölf Jahre kickte er für GW I, anschließend bei der Altherrenmannschaft, 15 Jahre lang Jugendbetreuer, 14 Jahre lang Geschäftsführer: Im Ehrenamt war Ahler bei GW Lünten lange aktiv. Zudem war er seit 1975 auch noch Schiedsrichter, zählte zum Kreisschiedsrichterausschuss und Kreisvorstand, war als Spielbeobachter auf allen Plätzen Westfalens unterwegs... „Dem Wunsch von Helmut Ahler, kürzer treten zu wollen, können wir – wenn auch schweren Herzens – entsprechen“, meinte Rengshausen mit einem Augenzwinkern.
Nieland als Nachfolger vorgeschlagenAls Nachfolger des Staffelleiters hat der Kreisvorstand den Ottensteiner Manfred Nieland (50), derzeit stellvertretender Vorsitzender des Kreisschiedsrichterausschusses, vorgeschlagen – am Donnerstag berät der Kreisvorstand in seiner Sitzung über die Berufung von Nieland.
Quelle: Münsterland-Zeitung, Bernhard MathmannAuch der Sportverein Grün-Weiß Lünten möchte sich an dieser - und sicherlich auch noch an späterer - Stelle für den unermüdlichen Einsatz des Sportskameraden Helmut Ahler recht herzlich bedanken! Insbesondere möchten wir Dir, Helmut, natürlichen für für die ehrenamtliche Zeit in unserem Sportverein Dank sagen, aber auch der reibungslosen Zusammenarbeit im Rahmen Deiner langen Staffelleitertätigkeit gebührt unsere Anerkennung und unser Dank! Wir freuen uns, Dich nun als Fan Sonntag für Sontag am Lüntener Sportplatz begrüßen zu dürfen!
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