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Presse: Dirk Bültbrun übernimmt SVB!
Bis Ende Juni ist Dirk Bültbrun noch für unsere 1. Mannschaft verantwortlich und wird sicherlich alles daran setzen, um mit seinem Team das Maximale aus einer bisher hervorragenden Saison herauszuholen. Dann wechselt Bültbrun zum Landesligisten SV Burgsteinfurt. Hier die gesammelten Pressestimmen dazu.
Antwerpen geht sofort - mit Wolff?Burgsteinfurt - Vor zwei Jahren wurde der Mannschaft beim Burgsteinfurter Hallenturnier mitgeteilt, dass Wolfgang Schütte zur Saison 2010/2011 durch Klaus Bienemann ersetzt werden würde. Es folgte ein kurzes Intermezzo Bienemanns, es kam Marco Antwerpen - und diesen zieht es nun zu Rot-Weiß Ahlen, wo er die in der Bundesliga spielende A-Jugend ab dem 22. Januar übernimmt.
Am Samstagabend hatte Antwerpen den Vorstand um die rückwirkende Aufhebung seines Vertrages zum 31.12.2011 gebeten. „Eigentlich wollte ich die Sache für die Mannschaft bis zum Ende der Saison durchziehen, aber die Bedingungen wurden immer schwieriger. Das Verhältnis zu Vorstand und Förderkreis wurde immer schwerer für mich“, so Antwerpen. Seiner Bitte kam der Vorstand nach und klärte wenig später - am Sonntagmorgen - eine andere wichtige Personalfrage. So wird der 39-jährige Dirk Bültbrun, derzeit beim A-Ligisten GW Lünten tätig und ehemals Torjäger beim FCE Rheine, zum Sommer den SVB übernehmen. Um 14 Uhr wurde die Mannschaft gestern über Antwerpens Entscheidung informiert - und bekam in der Kabine den künftigen Trainer Bültbrun zu Gesicht. Dieser bringe neue Ideen mit und lege sein Augenmerk auf die Jugendarbeit, erklärte Rolf Tschorn am Rande des Hallenturniers. Und weiter: „Wir gehen mit großem Optimismus in die neue Geschichte.“
Die muss aber erstmal um das 14-teilige Kapitel bis zur neuen Saison ergänzt werden. Co-Trainer Helge Wolff wurde gefragt, ob er den Chefposten für die letzten Landesligapartien übernehmen wolle. „Ich habe mir etwas Bedenkzeit erbeten“, so Wolff. Der bisherige Co-Trainer des SVB hat die Möglichkeit, Antwerpen nach Ahlen zu begleiten. „Das wäre natürlich eine reizvolle Aufgabe und eine neue Erfahrung für mich“, so Wolff über ein Engagement im A-Jugend-Oberhaus. Zum Wochenende kündigte Wolff eine Entscheidung an.
Quelle: Westfälische Nachrichten Der künftige SVB-Trainer Bültbrun stellt sich vorBURGSTEINFURT Was für ein Trainertyp ist Dirk Bültbrun? Er selbst beschreibt sich so: „Man kann mit mir sicherlich gut auskommen. Die Spieler können mit mir kommunizieren. Aber das Leistungsprinzip spielt natürlich eine große Rolle. Ich erwarte Disziplin sowie eine vernünftige Trainings- und Spielauffassung.“
arauf können sich die SVB-Fußballer schon mal einstellen. Denn ab der kommenden Saison ist Bültbrun ihr neuer Coach (wir berichteten).
Als Spieler hat er reichlich Oberliga-Erfahrung gesammelt. Als Trainer hingegen war er bislang „nur“ bei A-Ligist GW Lünten. Und nun, im Sommer, geht es hoch in die Landesliga. Wobei das allerdings noch nicht klar ist. Für den SVB könnte es durchaus noch runter in die Bezirksliga oder rauf in die Westfalenliga gehen. „Das ist die spannende Frage. Mal abwarten“, meint Bültbrun. Unabhängig von der Liga betont er: „Es wird eine tolle Aufgabe beim SVB sein. Entsprechend motiviert gehe ich sie an. Das habe ich der Mannschaft am Sonntag bei meiner Vorstellung auch gesagt.“
Der 39-Jährige ist überzeugt: „Vom Potenzial und Umfeld her ist Burgsteinfurt in der Landesliga gut aufgehoben.“ Wenn aber die Chance auf den Aufstieg bestehe, müsse man versuchen sie zu ergreifen. Das gelte in dieser Saison ebenso für den SVB wie auch für sein aktuelles Team Lünten. Der kleine Verein liebäugelt als momentaner Tabellenzweiter mit dem Sprung in die Bezirksliga.
"Sehr überrascht"
Nach vier Jahren wird Bültbrun Lünten im Sommer gen Burgsteinfurt verlassen. Als der SVB erstmals Kontakt zu ihm aufnahm, „da war ich in gewisser Hinsicht sehr überrascht. Es hieß ja in Teilen der Medien schon, dass Suad Sadovic Burgsteinfurts neuer Trainer werde.“ Die Meldung entpuppte sich mittlerweile als Hirngespinst.
Von der Verpflichtung Bültbruns erhofft sich der SVB, dass die eigene Jugend näher in den Fokus der 1. Mannschaft rückt. „Das ist mir ganz wichtig“, sagt auch der künftige Coach. „Mein Ziel ist, alle im Verein mitzunehmen und auch die 2. Mannschaft sowie die A-Jugend im Blick zu haben. Da schlummern sicher Talente.“ Wichtig sei eine ausgeprägte Kommunikation mit den entsprechenden Trainer-Kollegen im Verein.
Bültbrun stellt klar: „Ich scheue mich nicht, einen gleichstarken A-Jugendlichen einem 30-Jährigen vorzuziehen.“
Quelle: Ruhr Nachrichten Förderkreis wollte lieber BültbrunBurgsteinfurt - Von der Kreisliga in die Landesliga. Respekt, Dirk Bültbrun hat sich als neuer Trainer beim SV Burgsteinfurt einiges vorgenommen. „Sicher ist das ein großer Sprung, aber ich traue ihn mir zu.“ Der Nachfolger von Marco Antwerpen auf dem Trainerstuhl des SVB ist erneut ein Stürmer. Als solcher lebte er jahrelang von einem guten Selbstvertrauen - ansonsten hätte er in fünfeinhalb Jahren Oberliga beim FCE Rheine kaum über 100 Tore schießen können. Aber anders als Marco Antwerpen, der in jüngster Zeit immer mal wieder mit Vorstand, Förderkreis oder A-Jugendtrainer zusammenstieß und aneckte, scheint Dirk Bültbrun eher zu der ruhigeren Sorte Angreifer zu gehören.
„Nein“, sagt er, „dass ich vorzeitig beim SVB anfange, ist ausgeschlossen. Ich stehe in Lünten im Wort.“ Keine Ausstiegsklausel bei Anfrage eines höherklassigen Vereins, also muss der SVB - zumindest bis Mitte Juni - nach einer anderen Lösung suchen. Helge Wolff indes will, so berichtet Rolf Tschorn auf WN-Anfrage, den Job des Cheftrainers nicht allein machen. Reiner Glombitza soll im Gespräch sein. „Ja, es gab ein Gespräch, aber Glombitza befindet sich in einem laufenden Vertrag“, bestätigt Tschorn den Kontakt zum Co-Trainer von Uwe Laurenz in Mesum.
Helge Wolff sitzt in der Zwickmühle, sich zwischen Landesliga in der Heimat und A-Jugend-Bundesliga in der Fremde entscheiden zu müssen. „Im Laufe der Woche“, sagt er, soll diese Entscheidung fallen. Es sei immer interessant, was Neues kennen zu lernen, „und A-Jugend-Bundesliga ist ja auch nicht das Schlechteste.“
An der Kaderplanung für die neue Saison allerdings will Bültbrun „eng beteiligt“ sein. „Ich weiß, dass Burgsteinfurt auch für andere Vereine interessante Spieler hat“, sagt der Neue. Und denkt dabei womöglich an die beiden Kormänner, die schon im vorigen Jahr von Uwe Laurenz umworben wurden. Er wird Trainer beim (Noch)Westfalenligisten FCE Rheine. Das wäre ein echter Karrieresprung für Lars und Jens - und keineswegs auszuschließen.
Bleibt noch die Frage zu klären, warum Bültbrun und nicht Sadovic. Rolf Tschorn dazu: „Der Förderkreis wollte es lieber mit einem jungen Trainer versuchen, der vom Alter her einen größeren Zugang zu Jugend hat.“ Zudem wohne der eine (Sadovic) in Nordhorn, der andere quasi vor der Haustür, in Metelen. „Und hat dort gebaut und ist vielleicht nicht schon wieder nach einem Jahr weg“, hoffen Tschorn und der Förderkreis des SVB auf eine längerfristige Verbindung.
Quelle: Westfälische Nachrichten
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